Die Wismec Venti im Test – Das Dampfmonster

Die Wismec Venti im Test – Das Dampfmonster

Als Tochterunternehmen von E-Zigaretten Experte Kanger, dürften die Erwartungen bei einem Produkt aus dem Hause Wismec entsprechend hoch sein. 

Mit Anschaffungskosten von rund 50 EUR liegt das Modell in einem durchaus attraktiven Preissegment – sicherlich auch interessant für Einsteiger, die auf der Suche nach einer soliden E-Zigarette sind, die sich leicht bedienen lässt.

Vor Eurer Kaufentscheidung soll Euch aber zunächst unser Test einen ersten Eindruck von der Venti vermitteln. Was kann das gute Stück und welche Aspekte sind unserer Ansicht nach optimierungswürdig?

Die Venti – Unser erster Eindruck

Geliefert wird die Venti in einer schönen schwarzen Box, die wir dann gleich mal sichtlich gespannt öffnen. Der erste Eindruck ist riesig – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Venti ist zwar mit 113 Millimetern nicht unbedingt groß, dafür ist sie allerdings relativ breit gebaut und besitzt ein ordentliches Gewicht. Trotz allem liegt sie gut in der Hand, auch wenn Freunde von kleinen, filigranen Pen-Modellen sich vielleicht zunächst etwas erschlagen fühlen.

Der Lieferumfang setzt sich neben der E-Zigarette selbst aus der obligatorischen Anleitung zusammen sowie aus einem Ladekabel, das mit dem beiliegenden Netzstecker überrascht. Der ist schließlich in den wenigsten Sets gleich dabei und macht das Aufladen etwas einfacher. Hinzu kommen zwei Verdampferköpfe mit 0,5 Ohm und 1,0 Ohm. Der integrierte Akku von 3000 mAh verspricht eine ordentliche Leistung und der Tank fällt mit einer Füllmenge von ganzen 5,8 Millilitern wirklich groß aus.

Wieviel da rein passt, fällt uns dann auch gleich beim Einfüllen des Liquids auf. Das Einfüllen selbst gestaltet sich übrigens sehr einfach, da die Öffnung sehr großzügig konzipiert wurde. Da dürfte selbst bei ungeschickten Händen nichts daneben gehen.

Angetestet – So dampft es sich mit der Venti

Mit einem Klick auf die Feuertaste wird die Venti eingeschaltet, worüber uns ein kleines hellblaues Licht an der Seite informiert. Beim Dampfen selbst muss die Taste wie üblich gedrückt werden. Zusätzlich kann über die Air-Flow-Control der gewünschte Zugwiderstand eingestellt werden.

Unser erster Versuch mit dem 1,0 Ohm Verdampferkopf geht etwas in die Hose. Ein unangenehmer kokeliger Geschmack will selbst nach mehren Zügen einfach nicht verschwinden. Zunächst entsteht hier der Eindruck, dass die Venti einfach etwas mehr Anlaufzeit benötigt, letztendlich schafft der Umstieg auf den 0,5 Ohm Kopf aber die Lösung.

Ein tiefer erster Zug und wir wissen, was Sache ist. Eine dichte Dampfwolke breiten sich aus, die ganz schön beeindrucken. Dampfmonster ist hier der erste Gedanke, denn eine solch ordentliche Dampfentwicklung ist uns bisher eher selten untergekommen. Auch das Aroma lässt nach dem Kokel-Einstieg kaum zu wünschen übrig. 

Nach einiger Zeit stellen wir aber auch den Preis für die hohe Dampfleistung fest. Der großzügige Tank ist leer und muss nachgefüllt werden – und das deutlich schneller als bei anderen Modellen. Irgendwie ist das aber spätestens, wenn es dann in der nächsten Runde dampfstark weiter geht, bereits verziehen.

Fazit zum Venti Test

Bevor wir unser Testurteil fällen, geben wir Euch an dieser Stelle noch mal einen kurzen Überblick über Vorzüge und Nachteile, die die Wismec Venti unserer Ansicht nach auszeichnen.

Vorteile:

  • Enorme Dampfentwicklung (Stichwort: Dampfmonster)
  • Gute Aromaentfaltung
  • Schönes, stabiles wertiges Design
  • Sehr großzügiges Tankdepot von satten 5,8 Milliliter
  • Gute Akkuleistung
  • Air-Flow-Control für individuelles Dampfvergnügen
  • Inklusive zwei Verdampferköpfen mit unterschiedlichem Widerstand
  • Inklusive Ladebabel mit Netzstecker

Nachteile:

  • Sehr durstig – verbraucht innerhalb kürzester Zeit recht viel Liquid
  • Bei unserem Modell ein leichtes Kokel-Problem mit dem 1,0 Ohm Verdampferkopf
  • Liegt mit ca. 230 Gramm relativ schwer in der Hand

Besonders hervorzuheben ist dabei die wirklich enorme Dampfleistung. Da müssen die meisten E-Zigaretten die Segel streichen, da eine derartige Dampfentwicklung wirklich nur selten anzutreffen ist. Genau das Richtige also für Dampfer, die wirklich ordentlich Dampf machen möchten. Nachteil dabei ist allerdings auch der hohe Liquid-Verschleiß. Die Venti „säuft“ ordentlich, was die ein oder anderen leeren Fläschchen mit sich bringen könnte. Ratsam außerdem: Das Lieblingsliquid am besten unterwegs immer dabei haben, ansonsten droht der Leerlauf.

Das ordentliche Gewicht und die breite Bauform sind Ansichtssache. Die Venti erscheint dadurch sehr robust und ist in der Hand kaum zu übersehen. Fans von schmalen Pens oder Mini-Modellen könnte das vielleicht etwas negativ auffallen.

Irgendwelche Nachteile gibt es immer, daher fällt unser abschließend Fazit zur Venti auch denkbar positiv aus. Ein Modell, das sich aufgrund der einfachen Handhabung auch durchaus für Anfänger eignet oder die Wünsche echter Dampffans einfach nur auf ganzer Linie erfüllt.

Die Wismec Venti im Test – Das Dampfmonster

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